Chronik

1958

Den Anfang machten 22 am Schießsport interessierte Bürger unserer Heimatgemeinde, die am 27. September 1958 in einer Gründungsversammlung den Verein ins Leben rief. In provisorisch eingerichteten Schießständen im Nebenbau der Hardtschänke hatten die Mitglieder Gelegenheit ihre ersten Trainingsabende abzuhalten.

Nachdem sich die Mitgliederzahl im Laufe der Woche vergrößert hatte und sich die ersten Trainingserfolge zeigten, stellte man fest, dass der vorhandene Schießstand den zukünftigen Erfordernissen nicht genügte.

Unter tatkräftiger Mithilfe der Mitglieder wurde die Planung eines neuen Schützenhauses vorangetrieben. Zu diesem Zweck konnte man vom Wasser- und Bodenverband Eisenbach ein Gründstück pachten, welches später käuflich erworben wurde. Mit einem Aufwand von 6000 freiwilligen Arbeitsstunden wurde bis zum Jahreswechsel 58/59 der Rohbau des Schützenhauses erstellt.

1959

1959 konnte an Ostern das fertiggestellte Schützenhaus samt Schießanlage in Betrieb genommen werden. Zu diesem Anlass wurde ein Preisschießen durchgeführt, an dem sich 9 Schützenvereine aus der näheren Umgebung beteiligten.

Der Höhepunkt des Jahres 1959 war das Gründungsfest der Schützengesellschaft mit kirchlicher Weihe des neuen Schützenhauses. In Verbindung mit diesem Feste veranstaltete man ein größeres Preisschießen an dem 148 Schützen um Sach- und Geldpreise im Wert von 1500,- DM kämpften. Die Schirmherrschaft übernahm der spätere Landrat Dr. Probst.

Unter der Regie des, seit der Gründung, amtierenden 1. Schützenmeisters Emil Hohm beteiligten sich drei Luftgewehrmannschaften an den Rundenwettkämpfen des Schützengaus Main-Spessart. Außerdem wurde mit der Jugendarbeit innerhalb des Vereines begonnen, da man sich langfristig von jungen Talenten den Durchbruch in den überregionalen Schießsport erhoffte.

In den nun folgenden Jahren wurde aus einem losen Zusammenschluss ein festes und stabiles Vereinsgefüge. Es wurden sehr viele Freundschaftskämpfe mit den umliegenden Schützenvereinen veranstaltet und auch mit Vereinen aus dem hessischen Nachbargebiet trag man sich zum sportlichen Vergleich.

Im vereinsinternen Bereich wurden der Vereinsmeister und der Schützenkönig herausgeschossen und die gesellschaftliche Seite des Vereinslebens wurde gefördert.

1964

1964 wurde das Fahnenweih-Fest in Verbindung mit einem weiteren Preisschießen unter der Schirmherrschaft des damaligen Bürgermeisters Herr Karl Berninger durchgeführt. Die kirchliche Weihe der neuen Vereinsfahne nahm H. H. Pfarrer Sikora in der Pfarrkirche von Eisenbach vor.

Einen großartigen Eindruck machte der Schützenzug, der sich nachmittags mit über 1000 Schützen aus 26 Vereinen und 4 Musikvereinen in Richtung Festzelt bewegte.

1965

1965 brachte dann einen neuen Abschnitt in der Vereinsgeschichte. Die Aufbauarbeiten in materieller und sportlicher Hinsicht waren weitgehenst abgeschlossen, da qualifizierten sich zum ersten Male unter der Leitung von Richard Mertens die Jugendschützen Günter Korn, Günter Grundmann, Helmut Berninger und Elmar Lob über die Gaumeisterschaft und Bezirksmeisterschaft für die Bayrische Meisterschaft in München. Außerdem konnte sich Günter Grundmann beim 13. Gau-Preis und Königsschießen den Titel des Gaujugendkönigs sichern. Das Schießen wurde auf unserer Luftgewehranlage ausgerichtet, wobei die sich im Bau befindliche Kleinkaliber- (50m), und Sportpistolenanlage (25m) als Schießstand benutzt wurde.

Der Wunsch, sich auch an den anderen Schießdisziplinen beteiligen zu können, wurde damit realisiert. Unter der technischen Leitung von Herold Berninger und Willi Wagner wurde eine automatische Duellanlage gebaut und installiert.

Mit dem Kauf der Scheibentransportkästen für das KK-Gewehr war dann die Möglichkeit geschafften die in unserem Schützengau gängigen Schießdisziplinen zu trainieren und wettkampfmäßig zu betreiben.

In den von unserem 1. Schützenmeister damaligen Gauschützenmeister Emil Hohm ins Leben gerufene Jugensvergleichsschießen schossen sich die Nachwuchsschützen von Eisenbach bald in die Spitze des Gaues. Auch waren in den nachfolgenden Jahren Erstplatzierungen in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber bei Gau- und Bezirksmeisterschaften keine Seltenheit mehr.

1973

Bis zum Jahre 1973 konnte sich die 1. Luftgewehrmannschaft bis zur Gauliga vorarbeiten. Die Pistolenmannschaft, welche aus ausgeliehenen Luftgewehrschützen bestand hatte den Durchbruch zu Spitzenergebnissen noch nicht geschafft. Um den durch notwendige Renovierungen und Fahrtzuschüssen zu Meisterschaften am unteren Niveau fliegenden Kassenstand etwas aufzubessern übernahm man in diesem Jahr nochmals ein Gau-, Preis-, und Königsschießen.

Mit dem finanziellen Ergebnis bei einer Beteiligung von 260 Schützen konnte man zufrieden sein, wobei auch noch einige Eisenbacher Schützen unter den Erstplatzierten zu finden waren.

1974

Nach zwölfjähriger Amtszeit gab Emil Hohm den Vorsitz im Verein an seinen Nachfolger Fritz Specht ab. Für seine unschätzbaren Verdienste überreichte man ihm in der Jahreshauptversammlung das erste goldene Vereinsabzeichen.

Der neue Schützenmeister Fritz Specht legte noch mehr Wert auf den eigentlichen Schießsport und versuchte besonders junge Mitglieder zu werben. Sportleiter Richard Mertens belegte einen vierzehntägigen Lehrgang in der Grünwald-Sportschule in München und kam nach bestandener Prüfung mit dem Übungsleiterschein zurück. Dies sollte nicht ohne Auswirkungen auf den Eisenbacher Schießsport bleiben.

1975

1975 bahnten sich erneut sportliche Erfolge an. Zum ersten Mal, nach intensivem Training, hörte man von einem jungen Talent: Armin Berninger belegte bei den Jugendvergleichsschießen des Gaues Maintal den 1. Platz und auf dem Bezirksjugendschießen wurde er ebenfalls erster.

Außerdem stellte man fest, dass die erste Luftgewehrmannschaft nach einer Umbesetzung in der Rückrunde der Rundenwettkämpfe keinen Punkt mehr abgab und für die nächste Runde als Topmannschaft anzusehen war. Dass der Verein nicht nur vom Schießen leben konnte, zeigte die Tatsache, dass außer dem Picknick und dem Königsschießen auch noch ein Osterschießen für Jedermann und die Nikolausfeuer eingeführt wurden. Für Arbeit war ebenfalls gesorgt, da man sich bereiterklärte zusammen mit dem Hardtwirt eine Wasser- und Abwasserleitung in Eigenleistung zu bauen.

1976

1976 wurde von dem neu in das Amt gewählten Sportleiter Günter Grundmann als bisher sportlich erfolgreichster Abschnitt der Schützengesellschaft Eisenbach bezeichnet. So belegten Helmut und Armin Berninger bei der Gaumeisterschaft im KK-Standardgewehr jeweils den Platz 1 in ihren Klassen. In der Luftgewehrschülerklasse wurde die Mannschaft mit Armin Berninger, Harald Mertens und Stefan Schistl Gaumeister. Armin Berninger war es, der es dann als erstes Mitglied schaffte, über die Bezirks-, und Bayerische Meisterschaft (Platz 6) auf der Deutschen Meisterschaft einen hervorragenden 10. Platz zu belegen. Die 1. LG-Mannschafft schaffte nach der Klassenmeisterschaft den Aufstieg in die Bezirksklasse.

1977

1977 zeigten auch die Sportpistolen-Schützen nach einigen Neuzugängen einen Trend nach oben und konnten in diesem Jahr ohne Punktverlust souverän die Klassenmeisterschaft mit den Schützen Franz Born, Fritz Böttcher, Bernd Müller und Herbert Scheiber erringen. Um einen reibungslosen Ablauf der Luftgewehrrundenwettkämpfe zu gewährleisten installierte man in der KK-Anlage noch 5 LG-Stände, die einen Schnellumbau der 50-m-Schießbahn auf eine 10-m-Schießbahn ermöglichten. Man hatte damit nun 13 LG-Stände zur Verfügung.

1978

1978 begann mit einem erneuten Vorstandswechsel. Fritz Specht stellte in der Generalversammlung aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung und schlug Bernd Müller als seinen Nachfolger vor. Unter der Leitung des neugewählten Schützenmeisters wurden die sportlichen Erfolge immer zahlreicher. Mit 2 Meistermannschaften beendete man die Rundenwettkämpfe; bei den Gaumeisterschaften wurden 7 Plätze unter den ersten drei belegt und Armin Berninger konnte sich bei der Deutschen Meisterschaft verbessern und einen sehr guten 8. Platz belegen. Der Pistolenschütze Fritz Böttcher wurde Bezirks-Vize-Meister und fuhr ebenfalls zur Bayerischen Meisterschaft. Mit sehr guter Beteiligung der aktiven Schützen wurden in diesem Jahr die Schießstände für alle drei Disziplinen renoviert und verbessert.

1979

1979 wurde in groß angelegten Arbeitseinsätzen der Clubraum erneuert und dei Außenwände mit Dämmmaterial belegt und verputzt. Trotz der vielen Arbeit wurde das Schießen nicht vernachlässigt, und als Ergebnis konnte der neue Sportleiter Hugo Marquart in der Jahres- und Hauptversammlung vermelden, dass die im Vorjahr erziehlten Erfolge noch übertroffen wurden. Bei der Gaumeisterschaft wurde 7 x der 1. Platz, 4 x der 2. Platz und 5 x der 3. Platz belegt; bei der Bezirksmeisterschaft war unser Verein noch 9 x unter den ersten fünf und zur Bayerischen Meisterschaft fuhren noch 4 Schützen mit gutem Erfolg.

1980

1980 wurde der Kleinkaliber-Stand auf die modernen Seilzuganlagen umgerüstet. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, sich intensiv auf die von uns vorgeschlagenen KK-Gaurundenkämpfe vorzubereiten. Das sportliche Engagement unserer aktiven Schützen machte es schließlich möglich, dass wir 9 Mannschaften zu den Rundenwettkämpfen anmelden konnten; 6 x LG, 2 x SP und 1 x GK. Der Erfolg blieb nicht aus, 4 Mannschaften wurden Meister der Rundenwettkämpfe.

Durch unserer sehr starke Junioren-Mannschaft belegten wir bei der Gaumeisterschaft in diesem Jahr sogar 23-mal die ersten 3 Plätze, bei der Bezirksmeisterschaft war dies immerhin noch 8-mal der Fall und 4 Schützen brachten sehr gute Ergebnisse aus München nach Hause. Der Wille zu Leistungssteigerung hatte sich durchgesetzt. Unter der Flagge der "SG Untermain" konnte der Juniorenschütze Armin Berninger mit den Mannschaftskameraden Rainer Barth und Wolfgang Pettermann (beide Trennfurt) die Deutsche Meisterschaft gewinnen.

1981

1981 brachte es wiederum Titelflut auf allen Meisterschaften. Besonders erfreulich war es festzustellen, dass wieder ein neuer Name aus den Reihen unseres Nachwuchses auftauchte. Jochen Lazarus, bei der Gau- und Bezirksmeisterschaft jeweils als Meister gekrönt, konnte sich bei der Bayerischen Meisterschaft den Vize-Meister-Titel sichern und auch bei der Deutschen Meisterschaft noch einen sehr guten Platz belegen.

6 Meisermannschaften wurden in diesem Jahr gestellt. Die 1. Luftgewehrmannschaft war in die Bezirks-Oberliga aufgestiegen, der höchsten Klasse im Schießsport. Armin Berninger hatte zur Jahreswende, nach zahlreichen Qualifikationsschießen, die Fahrkarte zur Europameisterschaft in Den Haag in der Tasche.

1982

1982 konnten wir im März mit einer alle Erwartungen übertreffenden Anteilnahme unserer Mitbürger von Eisenbach den zweifachen Europameister Armin Berninger empfangen.

Auf allen Meisterschaften hielten die gewohnten Erfolge mit 10 Meistertiteln weiter an, obwohl die meisten aktiven Schützen durch den in Angriff genommenen Anbau des Schützenhauses ihr Training einschränken mussten.

Pünktlich zur Königsfeier waren die Anbauarbeiten am Schützenhaus abgeschlossen und damit der notwendige Raum geschaffen, der für die 10 Rundenwettkampfmannschaften unbedingt benötigt wurde. Endlich standen uns größere Räumlichkeiten inkl. Küche, Ausschank, Lagerraum und neue sanitäre Anlagen zur Verfügung. Die Finanzierung des Projektes wurde durch eine rührige Vereinstätigkeit sichergestellt.

1983

1983 war das Jahr unseres ersten großen Jubiläums; mit Festabend feierten wir die ersten 25 Jahre der Schützengesellschaft Eisenbach in der Sport- und Kulturhalle.

An der 1900-Jahr-Feier der Stadt Obernburg beteiligten wir uns unter anderem historischen Schauspiel mit einigen Aktiven. Bei den Rundenwettkämpfen gab er mehrere Meistermannschaften, so stieg die zweite Luftgewehrmannschaft in die Gauoberliga auf, die neugegründete Luftpistolenmannschaft konnte sich auf Anhieb durchsetzen und auch die zweite Sportpistolen-KK-Mannaschaft und die Großkaliberpistolenmannschaft wurden Meister. Bei den Gaumeisterschaften konnten wir zwölf erste Plätze erringen. Bei den Bayerischen Meisterschaften konnten Armin Berninger und Jochen Lazarus sich gute Plätze sichern, an der Deutschen Meisterschaft nahm Armin Berninger teil.

1984

1984 nahmen wir selbstverständlich am historischen Festzug zur 700-Jahr-Feier Eisenbachs teil. Die dritte Luftgewehrmannschaft, die zweite Sportpistolenmannschaft und die Großkaliberpistolenmannschaft konnten in ihrer Klasse den Meistertitel erringen. An den Bayerischen Meisterschaften nahmen für uns Kurt Ullrich und Jochen Lazarus teil, zu den Deutschen Meisterschaften konnte sich Kurt Ullrich mit der Vorderladerpistole qualifizieren.

1985

1985 wurden bei den Gaumeisterschaften elf erste Plätze und viele weitere sehr gute Platzierungen erreicht. Bei den Deutschen Meisterschaften sicherte sich Junior Jochen Lazarus einen hervorragenden elften Platz im Einzel mit dem Luftgewehr. Der Rundenwettkampfabschluss wurde in diesem Jahr als mittelprächtig bezeichnet, neben zwei zweiten und einem dritten Platz wurde die dritte Sportpistolenmannschaft Meister.

1986

1986 besuchten wir Anfang Mai den Schützenverein Oberwinden im Schwarzwald, der sein 60. Jubiläum feierte.

Höhepunkt war die Fahnenweihe, an der wir als Patenverein teilnahmen. Nachdem es schon vorher freundschaftliche Besuche gab, wurde die Verbindung nun eine Partnerschaft. Ein vielfältiges Besuchsprogramm unter anderem mit der Landesgartenschau in Freiburg rundete das Programm ab. Da in den Vorjahren etwas Geld erwirtschaftet worden war, konnte 1986 der Luftgewehr- und ein Teil des Kleinkaliberstandes überdacht und ausgebaut werden.

Von Mai bis Juli wurden 1435 Arbeitsstunden geleistet und 19.056,29 DM investiert. Am 10. Oktober wurde Richtfest für den neuen Stand gefeiert. Heute schon Standard, war damals der Umbau zur Schießhalle und der Einbau elektrischer Scheibenzuganlagen für Luftgewehr und Luftpistole bei anderen Vereinen im Gau nur vereinzelt vorzufinden.

Leider musste Schützenmeiser Müller an der Jahreshauptversammlung im nächsten Jahr kritisieren, dass die Arbeitseinsätze immer nur von relativ wenigen Leuten beziehungsweise immer denselben durchgeführt wurden.

Die größten Erfolge in diesem Jahr erreichten Armin Berninger und Jochen Lazarus, die beide Deutsche Mannschaftsvizemeister wurden, Armin Berninger mit der Luftgewehrmannschaft von Ober-Roden in der Schützenklasse und Jochen Lazarus mit der BSG Schweinfurt in der Juniorenklasse. Während den Luftgewehrschützen bei den diesjährigen Rundenwettkämpfen kein Meistertitel vergönnt war, waren es bei den Luftpistolenschützen gleich fünf. Die ersten beiden der drei Sportpistolenmannschaften sowie beide Luftpistolenmannschaften und die Großkalibermannschaft wurden Meister.

Eine bis heute bestehende Tradition wurde auch in diesem Jahr eingeführt. Beim Königsschießen wurde sowohl bei den Erwachsenen als auch bei der Jugend zum ersten Mal auf einen Holzadler geschossen, was dem Wettbewerb viel Spannung verlieh.

1987

1987 beim Mümlingtalpokalschießen in Obernburg gingen fast alle Pokale (nämlich fünf) nach Eisenbach. Meister bei den Rundenwettkämpfen wurden die vierte Luftgewehrmannschaft, die zweite Luftpistolenmannschaft und die Großkaliberpistolenmannschaft. Luianna Ullrich wurde bei den Bayerischen Meisterschaften Sechste mit der Perkussionspistole. Beim Königsschießen ging man dieses Jahr noch einen Schritt weiter als im letzten Jahr und ging vom Schießen auf den Adler gleich zur Königsfeier über. DIesem Verfahren war jedoch keine große Zukunft beschert, zwar brauchte man sich nur einen Tag freihalten und die Spannung war riesengroß, jedoch die schiere Länge der Veranstaltung war für manchen dann doch abschreckend.

1988

1988 wurden erstmals für den Gewehr- und den Pistolenbereich getrennte Sportleiter gewählt. Armin Berninger wurde bei den Deutschen Meisterschaften Einzelsieger im Luftgewehr in der Schützenklasse. Er startete für den SV Diana Ober-Roden, wo er auch eine vergleichbar starke Mannschaft zur Verfügung hatte. Bei den Rundenwettkämpfen holte sich die vierte Luftgewehrmannschaft den Meistertitel in der Gaugruppe III, die dritte Mannschaft wurde in derselben Klasse Vizemeister. Die zweite Sportpistolen-KK-Mannschaft wurde Meister in der B-Klasse und stieg in die A-Klasse auf, wo sie auf die erste Mannschaft traf. Kurt Ullrich wurde mit der Perkussionspistole Siebter bei den Bayerischen Meisterschaften und Elfter bei den Deutschen Meisterschaften. Im Achterkrugschießen wurden wir wie schon in den letzen Jahren Zweiter hinter Trennfurt.

1989

1989 wurden die zweite, die dritte und die vierte Luftgewehrmannschaft Meister, wie schon in den Vorjahren waren Armin Berninger und Jochen Lazarus für ihre Leistungsmannschaften bei den Deutschen Meisterschaften aktiv und gut platziert, Armin wurde Zehnter mit dem Luftgewehr.

1990

1990 wurde die erste Luftgewehrmannschaft Meister in der Bezirks-Oberliga. Vorstandschafts- und Ausschussmitglieder werden seit 1990 auf zwei Jahre gewählt.

1991

1991 wurde die zweite Luftgewehrmannschaft Meister in der Gauoberliga und schaffte es im Aufstiegswettkampf in die Bezirksgruppe West. Bester Einzelschütze war wie schon so oft Armin Berninger mit hervorragenden 390,1 Ringen. Die zweite Sportpistolen-KK-Mannschaft wurde Meister in der D-Klasse und stieg in die C-Klasse auf.

1992

1992 war ein herausragendes Ereignis, die Meisterschaft der ersten Luftgewehrmannschaft in der Bezirks-Oberliga, der bis dahin höchsten Wettkampfklasse. Bei dem anschließenden Aufstiegskampf in die neu gegründete Landesliga konnte sich die Mannschaft leider nicht qualifizieren. In Anbetracht des Aufwandes, den die Landesliga gebracht hätte, sei es der von Unterfranken auf Nordbayern erweiterte Aktionsradius oder andere Belange, hielt sich die Enttäuschung denn auch in Grenzen. Wie im Vorjahr wurde die zweite Sportpistolenmannschaft Meister und ist in die B-Klasse aufgestiegen. Höhepunkt des einige Jahre dauernden Engagements einiger Mitglieder in der Deutschen Schießsportunion war der zweifache deutsche Vizemeistertitel unseres Pistolenschützen Karl Langer in diesem Jahr.

1993

1993 gab es umfangreiche Umbauarbeiten im Pistolenstand. Der Pistolenstand wurde überdacht und nicht zuletzt wollten auch strenge behördliche Auflagen erfüllt werden.

Die zweite Luftgewehrmannschaft wurde Meister und steigt von der Gauoberliga in die Bezirksgruppe West auf. Die Luftpistolenmannschaft wurde Meister in der C-Klasse und stieg in die B-Klasse auf.

1994

1994 richteten wir im April den Gauschützentag in Eisenbach aus. Dass die Geselligkeit auch außerhalb der Schützenpfade sehr wichtig sein würde, zeigte der Ausflug im November nach Burg Falkenstein. Sportlich gab es wieder viele Erfolge (10 Gaumeistertitel und ein Bezirksmeistertitel) im Vorderladerbereich der Pistolenschützen, auch wurde die zweite Großkalibermannschaft Meister in der B-Klasse, verbunden mit dem Aufstieg in die A-Klasse. Im Gewehrbereich gab es die kuriose Situation, dass im Vorjahr nur noch zwei Luftgewehrmannschaften gemeldet werden konnten und nach dem Aufstieg der zweiten Mannschaft nur noch im Bezirk geschossen wurde. Derart ausgedünnt und auf Grund der viel stärkeren Konkurrenz musste die zweite Mannschaft zum Saisonende auch gleich wieder absteigen. Die Schützenjugend wächst unter den Jugendleitern Klaus Wawrzyniak und Willi Korn auch stetig an.

1995

Die erste Sportpistolen-KK-Mannschaft wurde Meister in der Gauoberliga, die zweite Mannschaft wurde auch Meister und gewann den Aufstiegskampf in die Gauliga Gruppe 1. Die zweite Luftgewehrmannschaft hatte wieder Pech, dafür konnte für die neue Saison nach zwei Jahren endlich wieder eine dritte Mannschaft gemeldet werden, die aus Jugendlichen des Vereins gebildet wurde. Nach langen Jahren gab es somit erstmals wieder eine ernst zunehmende Verjüngung des Gewehrbereichs.

1996

Anlässlich des 70. Jubiläums des Schützenvereins Oberwinden gab es wieder einen mehrtägigen Vereinsausflug in den Schwarzwald.

1997

1997 bescherte neue Tische und Stühle für den Wirtschaftsraum. Die Jugendabteilung war mittlerweile auf 25 Jugendliche angewachsen, unter ihnen immerhin 18 aktive. Willi Korn belegte als erster im Verein eine Ausbildung zum Fachübungsleiter J (Jugend), die zum einen die schießsportliche Ausbildung von Jugendlichen, aber auch den richtigen Umgang mit ihnen vermittelt.

1998

1998 begann mit einem wechsel in der Vorstandschaft, Bernd Müller, der mit 20 Jahren die Schützengesellschaft Eisenbach so lange wie kein anderer geführt hatte, trat gemeinsam mit zweitem Schützenmeister Ludwig Andres zurück, der es auf die gleiche Anzahl von Dienstjahren gebracht hatte. Nachfolger wurden Paul Zimmermann mit Stefan Firsching als Stellvertreter. Auch übernahm Willi Korn sowohl den Posten des Jugendleiters als auch den des Sportleiters Gewehr, welche er beide bis zum heuten Tag ausfüllt. Die erste Sportpistolen Mannschaft stieg in diesem Jahr nach vorzeitiger Meisterschaft in der Gauoberliga und gewonnenem Aufstiegskampf in die Bezirksliga auf. Die Luftpistolen Mannschaft stieg als Meister in die Gauoberliga auf. Bei den Gewehrschützen wurde die zweite Luftgewehrmannschaft Meister in der Gaugruppe und wechselte in die Gauklasse. Im Oktober feierten wir das 40-Jährige Bestehen unseres Vereins im umgebauten Luftgewehrstand.

1999

1999 wurde die neue gegründete zweite Luftpistolen Mannschaft Meister und stieg in die Gauliga 1 auf. Die erste Mannschaft hatte weniger Glück und stieg aus der Gauoberliga ab und musste gegen die eigenen zweite Mannschaft antreten. Auch die erste Sportpistolen Mannschaft konnte sich nicht im Bezirk halten und musste wieder in der Gauoberliga antreten. Neben sechs Gaumeistertiteln wurde Luianna Ullrich Bezirksmeisterin mit der Vorderlader-Perkussionspistole. Im Sechserkrugschießen schafften wir es in diesem Jahr bis ins Finale und mussten uns erst Trennfurt geschlagen geben. Zum Osterschießen kam in diesem Jahr noch ein weiterer Wettbewerb für Jedermann: Im September richteten wir erstmals ein Pokalschießen für Ortsvereine durch, der Erfolg überraschte uns aber: So mussten wir bei 19 Anmeldungen auf Grund des begrenzten Zeitrahmens den Start auf eine Mannschaft je Verein begrenzen, so dass zehn Mannschaften zum Zug kamen. Die Feuerwehr behielt die besten Nerven und gewann. In diesem Jahr gönnte man sich für das Schützenhaus auch noch eine Zentralheizung, nachdem es jahrzehntelang über Öfen geheizt wurde. Für den Wirtschaftsdienst bedeutete dies eine sehr große Erleichterung, dass das Hantieren mit der Ölkanne entfiel und der nicht einfache Umgang mit den Ölöfen besonders Neulingen Schwierigkeiten bereitete. Außerdem besitzt die neue Heizung eine Zeitsteuerung, die dafür sort, dass zu Beginn der Öffnungszeiten im Winter wohlige Wärme vorhanden ist.

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